Aphorismen

Der liebe Gott spielt mit den Menschen Verstecken.

Hat der Mensch die Wahl, wählt er meist das Gute. Das Böse wählt er nur, wenn ihn dünkt, er hätte keine Wahl.

Vom Wert eines Menschen zeugt die Liste seiner Freunde, von seiner Popularität – die Liste seiner Feinde.

Die meisten Moralisten sagen anderen, wie sie leben sollen - und zeigen ihnen, wie man nicht leben sollte.

Die Wissenschaftler sind das Salz dieser Welt, die Künstler seine Süße.

Der Speichellecker leckt erst auf, um dann zu bespeien.

Fernsehkanal – welch zutreffende Bezeichnung.

Der Magen erhält den Menschen am Leben. Sein Gehirn macht ihn unsterblich.

Der Mensch wurde mit dem Verstand ausgestattet, um jeden Unsinn rationalisieren zu können.

Ein schlechter Plan materialisiert sich selten, ein perfekter nie.

Die Wissenschaft erweitert den Kreis unseres Unwissens immer mehr.

Bewundernswert, wie genau die Materialisten das Evangelische Gebot: "Niemand soll zwei Herren dienen" befolgen.

Sich selbst Vergnügen zu bereiten, indem man Dankbarkeit kauft, nennt man Wohltätigkeit.

Je näher der Berg, desto kleiner scheint er zu sein.

Hält man die andere Wange hin, kann man sein Gesicht verlieren. Reagiert man aggressiv, kann man den Kopf verlieren.

Wenn du dich nicht verschlucken willst - trink nicht. Aber dann verdurstest du.

Der Status der Frau hat sich im Laufe der Jahrhunderte geändert. Zuerst bekam sie vom Schöpfer die Stimme, dann gab ihr der Mann das Stimmrecht.

Die Zivilisation leidet an Progerie.

Es gibt Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann, aber bisher hat niemand entdeckt, was das sei.

Willst du nach dem Tod leben – werde Künstler, willst du zu Lebenszeiten leben – werde Bankier.

Die Denkmäler der Revolution sind die Barrikaden.

Ein Gedankenloser sollte faul sein.

Vielleicht meinen wir deshalb, der Himmel sei oben, und die Hölle unten, weil man sich auf dem Weg zum Himmel über seine Schwächen erheben muß, auf dem Weg zur Hölle genügt es, sich fallen zu lassen.

Der Weise zweifelt, der Dumme weiß mit Sicherheit. Und darin liegt ihre Stärke.

Die meisten Männer würden auf eine einsame Insel eine Frau mitnehmen und für alle Fälle – eine Axt.

Die bedeutsamste Entdeckung des Menschen war die, daß er eine Stimme hat.

Man sagt anderen Gutes nach, wenn man sie nicht beneidet, und daher kommt sicher der Brauch, Tote zu loben.

Enola Gay hätte eher Lucy Fer heißen sollen.

Im Leben gehts nicht immer logisch zu – nach dem größten Dummkopf findet sich ein noch größerer.

Je weniger Prinzipien ein Mensch hat, desto leichter läßt er sie fallen.

In Menschen wohnen Gott und Satan, er selbst spielt nur die Rolle des Pförtners.

Arme Schlucker leben immer über ihren Stand.

Je weniger Gesetze im Staat ergehen, um so länger bleiben sie bestehen.

Ein Quentchen Glück ist wichtiger, als ein Kilo Verdienst.

Im Leben wie auf der Schaukel: einmal oben, einmal unten, aber immer verschaukelt.

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